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László Fogarassy (Violine)

László Fogarassy (Violine) geb. in Zrenjanin, einer ungarischen Enklave im ehemaligen Jugoslavien.
Studien an den Musikhochschulen Detmold bei Tibor Varga, Freiburg bei Nicolas Chumachenco, Mannheim bei Roman Nodel und Stuttgart Kammermusik beim Melos Quartett.
Sonderpreisträger beim Int. Geigenwettbewerb in Sion (CH).
Konzertmeistertätigkeiten bei verschieden Orchestern in Holland, Frankreich und Deutschland.
Erster Geiger im Basler Sinfonieorchester und rege Tätigkeit als Kammermusiker. Zahlreiche CD-Einspielungen u.a. Duo Fogarassy/Henninger, Laszlo Quartett und Ensemble.


Sebastian Diezig (Celo)

1983 in Fribourg in der Schweiz geboren, studierte er bei Pierre-Bernard Sudan, Marc Jaermann und zuletzt bei Thomas Demenga, bei dem er im Jahr 2008 seine Studien mit einem brillanten Solistendiplom abschloss. Seine Kammermusiklehrer waren Walter Levin für das Streichquartett und Gérard Wyss für das Klaviertrio.

Er tritt mit Orchestern auf wie dem Basler Sinfonieorchester, dem Orchestra della Svizzera Italiana, dem Freiburger Kammerorchester, den Budweiser Philharmonikern, dem Orchester des Festivals Boswiler Sommer und anderen mehr sowie an den Festivals Lucerne Festival, Young Artists in Concert Davos, Sine Nomine Festival in Lausanne, Boswiler Sommer, Festival Viva Cello in Liestal, und Steirischer Kammermusiksommer in Graz.

Im Rezital spielt er mit den Pianisten Riccardo Bovino und Carl Wolf.

Er war einer der drei Solisten, die Bachs Cellosuiten in der Spielzeit 08/09 am Lucerne Festival, dem Théâtre de la Monnaie in Brüssel, dem Grand-Théâtre du Luxembourg sowie an den Theatern Freiburg und Heidelberg mit einer Choreographie von Joachim Schloemer interpretierten.

Preisträger zahlreicher Wettberwerbe: Im Jahr 2008 gewann er den 3. Preis am Internationalen Cellowettbewerb Gianni Bergamo Classic Award in Lugano; den Spezialpreis für die beste Interpretation des Pflichtstücks am Internationalen Cellowettbewerb Antonio Janigro in Zagreb; einen Anerkennungspreis am Wettbewerb der Stiftung Basler Orchester-Gesellschaft; sowie einen Studienpreis am Wettbewerb der Stiftung Friedl Wald in Basel. 2003 gewann er den 3. Preis am Concours de l'interprétation musicale de Lausanne. Er war zudem Stipendant der Fondation Pierre et Renée Glasson in Fribourg.

Aufnahmen für Radio Suisse Romande und Radio Svizzera Italiana.

Sebastian Diezig ist Stellvertretender Solo-Cellist im Luzerner Sinfonieorchester.

Er spielt ein wunderschönes Cello von Phillip Cray, Basel anno 2000 ex-Thomas Demenga. Die Anschaffung dieses Instruments wurde vom PE-Förderkreis für Studierende der Musik, Mannheim e. V. gefördert. Sebastian lebt mit seiner Frau, der Geigerin Paula Novoa, in Luzern.

Riccardo Bovino (Piano)

Riccardo Bovino, in Turin (Italien) geboren, studiert Klavier zuerst in seiner Heimatstadt.

Nach dem Abschluss mit höchsten Noten mit 18 Jahren setzt er sein Studium in Basel (Schweiz) bei Jürg Wyttenbach und Gérard Wyss fort.

Schon mit 21 wird er an der Hochschule für Musik der Stadt Basel als Lehrkraft angestellt.

Er wirkt dort bis 2008, danach wird er von der Hochschule der Künste Bern als Dozent berufen.

Das Gewinnen zahlreicher Preise im solistischen und kammermusikalischen Bereich ermöglicht ihm eine internationale Karriere.

Seine Vorliebe für Kammermusik und Gesang führt ihn, parallel zu einer intensiven solistischen Tätigkeit, mit Künstlern wie Ivan Monighetti, Sol Gabetta, Gautier und Renaud Capuçon, Patricia Kopatchinskaja, Reto Bieri, Mirjam Tschopp, Quartetto di Cremona, Ransom Wilson, Raphäel Oleg, Claudia Barainsky, Jennifer Larmore und Hans Peter Blochwitz bei Konzerten und Aufnahmen zusammen.

Riccardo Bovino konzertiert in wichtigen Konzertsälen, u.a. der Tonhalle Zürich, der Wigmore Hall London, dem Musikverein Wien, dem Coliseo Buenos Aires, dem Concertgebow Amsterdam, dem Rudolfinum Prag sowie dem Stadt Casino Basel und gastiert an Festivals wie dem Lucerne Festival, dem Montpellier Festival, dem Davoser und dem Engadine Festival, “Les Musèiques” Basel, dem Grazer Oster-Festival, dem Båstad Chambermusic Festival sowie den "Settimane musicali" Stresa.

2004-2007 studiert Riccardo Bovino als Dirigent bei Dennis Russel Davies am Mozarteum in Salzburg.

Neben seiner intensiven Tätigkeit als Solist und Kammermusikpartner gilt sein Interesse im Besonderen der Leitung verschiedener Ensembles und Orchester und der Verbreitung zeitgenössischer Musik.

Er hat für CPO und Pan classics aufgenommen.

Zahlreich sind die Aufnahmen, die er für verschiedene Rundfunkstationen Europas gemacht hat (u.a. Radio DRS 2, ORF 1, Radio France, Swedish Radio).

Er ist Dozent an der Hochschule der Künste Bern.